Ab 2020 noch 5 Dorsche je Fangtag

Die Europäische Union (EU) hat die neuen Fangquoten für die Ostsee festgelegt. Die Angler dürfen demnach nur noch 5 Dorsche je Tag (vorher 7) entnehmen; in der Laichzeit im Februar und März sind es noch 2 Dorsche je Tag. Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V. (LSFV SH) ist mit der Regelung nicht glücklich. Gemeinsam mit dem Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LAV MV) und dem Deutschen Angelfischerverband e.V. (DAFV) hatte der LSFV SH gefordert, die Tagesfangbegrenzung (baglimit) nicht zu verschärfen. Wir halten sie insgesamt für einen falschen Weg. Für einen nachhaltigen Schutz des Dorschbestandes wären eine Anhebung des Mindestmaßes und eine Schonzeit während der Laichzeit (Februar/März) bessere Instrumente gewesen. „Ab 2020 noch 5 Dorsche je Fangtag“ weiterlesen

Angler Pro Dorsch 2020

Laichschonzeit: Ja! verschärftes Baglimit: Nein!

Der Dorsch braucht Hilfe. In der Ostsee ist der Bestand rückläufig. Die Europäische Union berät im Oktober über Maßnahmen, die aus Sicht der Angler zum Teil nicht zielführend sind. Die beiden großen Landesdachverbände an der Ostsee, der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LAV MV) und der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V. (LSFV SH) unterstützt vom Bundesdachverband, dem Deutschen Angelfischerverband e.V. (DAFV), fordern einen Eingriff, der dazu dient, den Dorschbestand nachhaltig zu stabilisieren – ohne Angler und Angeltourismus übermäßig einzuschränken.

Wir fordern:
Keine Verschärfung des Tagesfanglimits
Eine komplette Schonzeit in der Laichzeit Februar und März
Eine Erhöhung des Mindestschonmaßes
Kein überzogenes Baglimit

Link zur Pressemitteilung

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Fischbestandserhebung Elbe

Bereits seit 2009 finden in der Elbe in dem vom LSFV Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Anglerverband Niedersachsen und der Fischerei Panz gepachteten Elbabschnitt jährliche Fischbestandserhebungen statt. Die diesjährigen Befischungen wurden vom 09.09. bis zum 13.09. durchgeführt. Gefangen wurden insgesamt 7.782 Fische aus 26 Arten mit einem Gesamtgewicht von mehr als 335 kg . Die mit Abstand häufigste Art war der Ukelei. Sehr häufige Arten im Gesamtfang waren außerdem Schwarzmundgrundel und Flussbarsch. Als FFH-Arten mit besonderem Schutzstatus wurden Rapfen, Seinbeißer, Bitterling und Weißflossengründling nachgewiesen. Flussneunaugen fehlten diesmal.

Die Anzahl der gefangenen Aale lag mit 591 Individuen deutlich unter dem Ergebnis aus dem Vorjahr. Es handelt sich dabei aber dennoch um das zweitbeste Ergebnis, das im Rahmen unserer Untersuchungen erzielt werden konnte. Das Gesamtgewicht der Aale war mit fast 84 kg trotz der geringeren Anzahl sogar etwas höher als im Vorjahr.

Im Nord-Ostsee-Kanal haben die hohen Bestandsdichten der Schwarzmundgrundel etwa ab 2012 zu deutlich positiven Auswirkungen auf die dortige Zanderpopulation geführt. Dies scheint sich jetzt auch in der Elbe stromauf vom Wehr Geesthacht abzuzeichnen. 2019 wurde die bisher höchste Anzahl von Zandern im Rahmen unserer Untersuchungen gefangen. Die Reproduktion erfolgt offenkundig regelmäßig und im erhöhten Umfang.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Fachtagung der AFGN in Bad Lippspringe am 28.09.2019

Der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. lädt zu einer Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für Fischarten- und Gewässerschutz in Norddeutschland, am 28.09.2019 von 10:00 bis 16:00, im Kongresshaus, Burgstraße 19, 33175 Bad Lippspringe ein. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Einladung und das Programm finden Sie hier:

Link zur Enladung und Anmeldung

Tag des Sports 2019

Mit 8 Teilnehmern fuhren wir am Sonntag, 01.09.2019, zum Tag des Sports nach Kiel. Auf dem Gelände der Moorteichwiese war unser Areal, wie jedes Jahr, abgesteckt. Lief es mit den Besuchern und Mitmachleuten zunächst etwas schwerfällig an konnten wir uns ab Mittag über Publikum nicht mehr beschweren. Es standen keine Wurfruten mehr zur Verfügung.

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Vereine für Studie zum „Küchenfenster“ gesucht

Ist das Entnahmefenster eine sinnvolle Schonbestimmung in der Angelfischerei? Dieser Frage geht Daniel Hühn nach. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Binnenfischerei (IfB) in Potsdam-Sacrow möchte die Diskussionen und Theorien über das Entnahmefenster, oft auch als Küchenfenster bezeichnet, in der Praxis überprüfen. Dabei setzt er auf die Unterstützung der vielen im LSFV organisierten Vereine.

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Betriebswegesperrungen am NOK

Der Kanalseitenweg auf der Südseite des NOK zwischen Eisenbahnhochbrücke und Fähre Nobiskrug wird von Montag, 09.09., bis voraussichtlich Mittwoch, 02.10., aufgrund von Kabelverlegearbeiten gesperrt sein.

Weiterhin wird der Kanalseitenweg auf der Südseite des NOK zwischen der Ersatzübergangsstelle Schülp (Kkm 58,000) und der Lotsenstation Rüsterbergen (Kkm 54,900) von Montag, 16.09., bis voraussichtlich Ende Februar 2020 aufgrund der Erneuerung des Kanalbetriebsweges und umfangreichen Kabelverlegemaßnahmen gesperrt sein.

3. Platz beim Sparda-Bank Award 2019 für „Barrierefreie Angelplätze“

Am 26. August reisten Sabine Hübner und Peter Heldt nach Hamburg. Die LSFV-Mitarbeiterin für das Projekt „Barrierefreie Angelplätze“ und der LSFV-Präsident nahmen an der Preisverleihung des Sparda-Bank Hamburg Awards 2019 teil. Bei der Gala im Saal des Ernst-Deutsch-Theaters hatte sich viel Prominenz eingefunden. Und zu diesem Zeitpunkt wussten die beiden LSFV-Vertreter noch nicht, auf welchen Platz das Projekt „Barrierefreie Angelplätze“ in der Kategorie Sport gelandet war. Vorgestellt wurde es mit einem Video.

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