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Kleine Maräne - Coregonus albula (Renke, Zwergmaräne, Edelmaräne)

Die Kleine Maräne, in Süddeutschland zumeist als Renke bezeichnet, hat viele Namen (Zwergmaräne, Edelmaräne) und zeigt in verschiedenen Gewässern abweichende Erscheinungsformen. Sie hat einen langestreckten, abgeflachten Körper mit einer kleinen Fettflosse und silbrig-grün-bläulichen Flanken. Die Seitenlinie ist voll ausgebildet und die Schuppen sind größer als bei den Forellen.

Kleine Maräne (Coregonus albula)

Sie leben in großen Tiefen einger Seen in Schleswig-Holstein (u.a. Großer Plöner See, Selenter See, Schaalsee) und ernähren sich von tierischem Plankton, Würmern, Schnecken und Muscheln. Sie gehören zu den Winterlaichern und laichen bei einer Wassertemperatur von 4° C. Die etwa 2 mm dicken Eier sinken zu Boden und entwickeln sich nach 420 Tagesgraden. Vor allem bei Sauerstoffverlust in einem Gewässer ist der Laich stark gefährdet.

Die Kleine Maräne ist ein kurzlebiger Raubfisch, dessen Lebensende meist bereits mit 2 - 4 Jahren erreicht ist. Für die hiesigen Fischer stellt er einen gut zu vermarktenden Fisch dar, der zu den regionalen Spezialitäten zählt.

 

Auch bekannt als: Zwergmaräne, Edelmaräne, Renke
Mindestmaß: keines
Schonzeit: keine

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