Von Freitag (28.04.) bis Sonntag findet in NMS (Holstenhallen) erneut die Messe "outdoor" statt. Alle Mitglieder mit gültigem DAFV-Ausweis haben freien Eintritt.

Hecht - Esox lucius

Der Hecht ist der weitverbreitetste Raubfisch in unseren Gewässern. Er hat einen langgestreckten Körper, die Rücken- und Afterflosse sind weit zurückgesetzt. Er lebt als Standfisch in Fließgewässern und in Seen. Er bevorzugt klare und warme Gewässer mit Kiesgrund und verkrauteten Uferpartien. Teilweise dringt der Hecht bis in die Brackwasserregion vor. Nach dem ersten Jugendstadium wird er zum Raubfisch, der etwa die fünf- bis sechsfache Futtermenge seines Eigengewichtes pro Jahr benötigt. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, wobei auch Kannibalismus vorkommt und der Hecht sich selbst einreguliert. Große Hechte nehmen auch Vogelküken. Die Milchner werden bis 100 cm, die Rogner bis 150 cm lang. Auf der Seitenlinie finden wir 110 -130 Schuppen.

Hecht (Esox lucius)

Die Geschlechtsreife des Hechts erfolgt im 2. - 5. Jahr. Von März bis Mai legt das Weibchen 40.000 - 45.000 Eier mit einer Größe von 2,5 - 3 mm an Pflanzen ab, aus denen nach 10 - 30 Tagen die Jungen schlüpfen. Ideale Laichplätze für den Hecht bilden die pflanzenbestandenen Überschwemmungsflächen, die früher beim üblichen Frühjahrshochwasser auftraten. Da diese heute durch den Gewässerausbau häufig sehr schnell wieder trockenfallen, ist damit der gesamte Hechtlaich gefährdet. Auch der mancherorts voranschreitende Rückgang des Schilfwuchses mindert seine Überlebenschancen. Bei alten Hechten bildet sich kein Laich mehr.


 

Erkennungsmerkmale: Lanzen- oder Pfeilform, Rundschuppen
Mindestmaß: 45 cm
Schonzeit: 15.02. - 30.04.

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