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Bitterling - Rhodeus amarus

Der Bitterling ist ein Friedfisch und kommt in langsam fließenden und stenden Gewässern vor. Der Bitterling bevorzugt Standorte mit gutem Pflanzenwuchs und weichem Untergrund. Seine Nahrung besteht überwiegend aus pflanzlichen Materialien, er verzehrt aber auch tierische Organismen.

Bitterling (Rhodeus amarus)

Zur Fortpflanzung benötigt der Bitterling Großmuscheln, z.B. Teich-, Fluss- oder Malermuscheln, in die das Weibchen mit Hilfe ihrer Legeröhre die Eier abgibt. Das Männchen gibt seinen Samen über der Einströmöffnung der Muschel ab und die Befruchtung folgt im Inneren.

Der Bitterling, wie auch andere Fische, u.a. Barsche , trägt seinerseits zum Aufwuchs und zur Verbreitung dieser Muscheln bei, weil die ersten Entwicklungschritte ihrer Larven (Glochidien) geschützt in dessen Kiemen stattfinden. Diese Form der gegenseitigen Partnerschaft kann als Symbiose bezeichnet werden, bei der beide Tierarten eine gegenseitige Abhängigkeit ausgebildet haben und sich gleichzeitig für beide spezifische Vorteile ergeben. 

Dieser Zustand birgt aber auch das Risiko, dass bei einem Absterben der einen Art gleichzeitig die andere Art gefährdet ist. 

 

Mindestmaß: Keines
Schonzeit: 01.01. - 31.12.
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