Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Rotauge - Rutilus rutilus (Plötze)

Der Körper beim Rotauge, auch Plötze genannt, ist seitlich etwas zusammengedrückt und mehr oder weniger hochrückig. Das Auge ist rot. Der Ansatz der Rückenflosse beginnt senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen. 39 - 48 Schuppen liegen auf der Seitenlinie. Die Schlundzähne sitzen einreihig. Das Rotauge ist ein Friedfisch bildet noch eine große Reihe von Unterarten, die teils als Standformen, teils als Wanderformen auftreten. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus tierischem Plankton, sie nehmen aber auch Ptlanzenteile auf. Während der Wintermonate nehmen Rotaugen keine Nahrung zu sich.

Rotauge (Rutilus rutilus)

Die Laichzeit beginnt im April und dauert bis Mai. Das Wasser muss mindesten 10° C erreicht haben. Die Männchen sind mit Laichausschlag versehen und kommen zuerst an die Laichplätze. Nach dem Eintreffen der Weibchen beginnen sie mit lautem Geplätscher ihre Liebesspiele. Die gesamte Ablage des Laiches dauert eine Woche. Die Eier kleben an Ptlanzenteilen und die Jungen schlüpfen nach 4 - 10 Tagen. Bei einer Körperlänge von 30 mm bilden sich die Schuppen. Die weiblichen Fische wachsen schneller ab.

Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, der auf Grund des starken Anpassungsvermögens und der hohen Vermehrungsrate in nährstoffreichen Gewässern zur Massenvermehrung neigt. Es ist wie viele Weißfische ein wichtiger Nahrungsfisch für unsere Raubfische und gehört zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Fischarten in mitteleuropäischen Binnengewässern.

 

Auch bekannt als: Plötze
Erkennungsmerkmale: Iris ist rot gefärbt, die Rückenflosse befindet sich über der Bauchflosse
Mindestmaß: keines
Schonzeit: keine
Impressum