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Makrele - Scomber scombrus

Makrelen sind pelagisch lebende, gewandt schwimmenden Zugfische und halten sich in Schwärmen oft an der Wasseroberfläche auf. Die Makrele überwintert in den bodennahen Wasserschichten der nördlichen Nordsee und des Skagerrak. Während der Winterruhe nehmen diese Meeresfische keine Nahrung zu sich. Im Frühjahr beginnen sie, sich hauptsächlich von Zooplankton zu ernähren, das sie mit Hilfe des Kiemenfilters aus dem Wasser aussieben. Gleichzeitig suchen sie die oberen, wärmeren Wasserschichten auf und ziehen im April bis Mai in küstennahe Gewässer mit einer Wassertemperatur von 11 -14° C.

Makrele (Scomber scombrus)

Die Laichzeit der Makrele in der Nordsee geht von Mai bis Juni. Das Laichen erfolgt an der Wasseroberfläche. Nach etwa 6 Tagen schlüpfen die Jungen. Nach dem Laichen beginnen die erwachsenen Tiere sehr stark zu fressen; aufgeteilt in kleine Trupps machen sie Jagd auf Kleinheringe, Sprotten und Sandaale, bis sie im September die Küstengewässer wieder verlassen. An unseren Küsten kann die Makrele daher nur zur Laichzeit beangelt werden. Die Makrele erreicht eine Länge von 50 cm und ein Gewicht von 1,5 kg. Sie ist ein fettreicher, hochwertiger Speisefisch und gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Fischen.

 

Erkennungsmerkmale: Schwarze Mäanderbänder, sehr dünner Schwanzstiel
Mindestmaß: 30 cm (Nordsee)
Schonzeit: keine
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