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Huchen - Hucho hucho

Der Huchen ist ein Raubfisch und hat einen langgestreckten, walzenförmigen, im Querschnitt fast runden Körper mit abgeflachtem Kopf. Die Flossen sind einheitlich grau. Die hellen Seiten tragen schwarze Flecken und Punkte. Bei einer Länge von bis zu 150 cm ist ein maximales Gewicht von 52 kg gemeldet worden, wobei das Höchstalter des Huchen auf etwa 12 Jahre geschätzt wird.

Huchen, Donaulachs (Hucho hucho)

Der Huchen kommt nur im Stromgebiet der oberen und mittleren Donau in kühlen, sauerstoftreichen, schnell fließenden Gewässern mit Kiesgrund vor. Daher wird er auch gerne als Donaulachs bezeichnet. Als Standfisch bezieht er ein bestimmtes Revier, das er auch gegen seine Artgenossen verteidigt. Die Hauptnahrung sind Fische aller Art, aber auch Entenküken, Frösche und Wasserratten.

Zum Laichen zieht er in die seicht fließenden Nebenflüsse auf, wo er dann von März bis April ca. 1.000 Eier/kg in selbst geschlagenene Laichgruben ablegt. Die Jungfische des Huchen wachsen sehr schnell ab. Die Geschlechtsreife erfolgt nach dem 3. - 4. Jahr.

Durch Gewässerverbau und -verschmutzung ist auch diese Salmonidenart an den Rand des Aussterbens gedrängt worden. Momentan wird der Huchen hauptsächlich durch Artenhilfsprogamme in nutzbaren Populationsgräßen gehalten.

 

Mindestmaß: keines
Schonzeit: keine
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