Wegen krankheitsbedingten Personalausfalls und vieler auswärtiger Termine für die weiteren Mitarbeiter ist die Geschäftsstelle nicht immer zu den üblichen Zeiten besetzt.

Regenbogenforelle - Oncohynchus mykiss

Die Regenbogenforelle wurde 1880 aus Nordamerika bei uns eingeführt. Die Körperform und lebensweise ähnelt der einheimischen Bachforelle. An den Seitenflanken ist der Raubfisch mit einem regenbogenfarbenen Band versehen. Da sie schnellwüchsig ist und relativ unproblematisch in größeren Mengen zusammen gehalten werden kann, wird sie gerne in der Teichwirtschaft verwendet. Gelangt die Regenbogenforelle in Freiheit, verwildert sie rasch. Der Raubfisch braucht keinen Unterstand, ist hinsichtlich der Nahrung nicht wählerisch, ist weniger sauerstoffbedürftig und unempfindlicher gegen Gewässererwärmung. Die Geschlechtsreife erfolgt im 2. - 3. Jahr. In der Zeit von Januar bis Mai legt das Weibchen 500 - 2.500 Eier in selbst geschlagene Laichbetten im Kies ab. Aus den 4 - 4,5 mm grossen Eiern schlüpfen nach etwa 60 -70 Tagen die Jungen.

Regenbogenforelle (Oncohynchus mykiss)

Inzwischen vermehrt sich die Regenbogenforelle erfolgreich in heimischen Gewässern. Dieses wird von vielen Fachleuten kritisch betrachtet, da sie die heimische Bachforelle verdrängt. Deshalb darf sie in Schleswig-Holstein auch nicht in offenen Gewässer ausgesetzt werden und genießt keine Schonzeit.

Die Regenbogenforelle ist anfällig gegen die Drehkrankheit und Parasiten. Da sie ansonsten aber einfacher zu halten und schnellwüchsig ist sowie gute Fleischqualitäten besitzt, ist sie zu einem der Hauptspeisefische des Süßwassers geworden, der auch in zahlreichen Angelteichen eingesetzt wird.

 

Erkennungsmerkmale: Schwarze Punkte auf den Flossen, lilafarbener Strich an der Seite
Mindestmaß: keines
Schonzeit: keine
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