Neuigkeiten 2017

Neuigkeiten des Jahres 2017 vom LSFV und der Verbandsjugend

Die Grenzregion zwischen Deutschland und Dänemark hat eine besondere und wechselhafte Geschichte. Der Grenzverlauf wanderte von der Konge Au bis zur Eider. Katastrophen wie die Kriege von 1848-1851 und 1864 oder die Besetzung Dänemarks 1940 haben sich hier tief im Bewußtsein der Menschen festgesetzt.

Doch alles hat sich zum Guten gewendet. Die dänische Minderheit im nördlichen Schleswig-Holstein (Sydslesviger) und die Deutsche Minderheit in Dänemark (Nordschleswiger) sind heute ein fester Bestandteil dieser Region. Hier leben zwei Kulturen friedlich und freundschaftlich miteinander und lassen Grenzlinien verwischen.

Aufgrund der Wetterlage mußte das Angeln auf dem LSFV-Teil des Schaalsees eingestellt werden. Die Boote dort befinden sich bereits im Winterlagen. Auf dem Westensee und Stolper See werden die Boote am 11. November verbracht, am Dobersdorfer See eine Woche später.

Wir bitten darum, einen Zahlendreher im Oktober-Rundschreiben der LSFV-Jugend zu korrigieren: die nächstjährige Hauptversammlung findet am 23. März 2018 in Warder statt. So wurde es auf der diesjährigen Versammlung beschlossen und protokolliert. Im Rundschreiben wurde irrtümlich der Februar angegeben.

Dank der großzügigen Spende der Deutschen Aalinitiative konnte der LSFV nach den eigenen Besatzmaßnahmen zusätzlich noch rund 164.000 Aale im Wert von 47.000,- € in dreizehn schleswig-holsteinische Binnenseen mit fast 3.000 ha Gewässerfläche besetzen. Dabei wurden die Gesamtkosten durch eine Spende in Höhe von 18.800,- durch den ESF (Eel Stewardship Fund) sowie 21.150 € aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds und 7.050 € aus der Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Wie bereits im Vorfeld berichtet stand das von der EU-Kommission geforderte Aalfangverbot für die Berufs- und Angelfischerei beim Ministerrat für Landwirtschaft und Fischerei am 9.10.2017 zur Debatte. Nun wurde das Thema erst einmal bis Dezember vertagt. Eine Regulierung der Aalfänge ist in Brüssel aber nach wie vor ein Thema, dieses soll jedoch koordiniert in allen marinen EU-Gewässern stattfinden, anstatt nur in Teilbereichen wie der Ostsee.

Vor dem Treffen des Ministerrates war der DAFV am 29.9.2017 zu einem Gespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, um die Sicht des Verbandes zu den geplanten Verboten darzulegen. Dabei kamen beide Parteien zu dem gleichen Schluss. Es ist wichtig, die bestehenden Aalmanagementpläne zunächst wirken zu lassen und deren Ergebnisse auszuwerten, bevor erneut tiefgreifende Änderungen vorgenommen werden. Genau darauf hatte auch der LSFV mit einem Schreiben an den zuständigen Bundesminister Christian Schmidt (CSU) abgezielt.

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