Verletzter Fischadler braucht Nahrung

Auf der Frühjahrswanderung zurück in sein schwedisches Brutrevier ist einem Fischadler in Schleswig-Holstein von einer Windkraftanlage ein Teil der Schwinge abgeschlagen worden. Er befindet sich zur Zeit bei einem Tierarzt im Raum Kiel und wird leider ein Pflegefall bleiben. Wer kann helfen, den Fischadler mit Nahrung zu versorgen? Es sollten möglichst Süßwasserfische bis etwa 300 Gramm Gewicht sein. Heringe und Grundeln lehnt er ab…

Unterstützung für Petition gegen Elbvertiefung

Bitte unterstützen Sie die Petition gegen die Elbvertiefung beim Deutschen Bundestag. Bitte tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass der Deutsche Bundestag beschließt die 9. Elbvertiefung zu stoppen und die Schlickverklappungen am Weltnaturerbe Wattenmeer vor Cuxhaven zu beenden.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_02/_23/Petition_91354.mitzeichnen.html

VAS am 08.05.2019

Am Mittwoch, den 8. Mai, trifft sich der LSFV-Verbandsausschuß zu seiner nächsten Sitzung in Nortorf. Dabei wird das zweithöchste Gremium des Verbandes die Jahreshauptversammlung vorbereiten, die am 19. Mai folgt.

Messe „outdoor“

Vom 5. bis 7. April, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr, findet die bewährte Messe „outdoor – Jagd und Natur“ in den Holstenhallen in Neumünster statt. Der LSFV ist wieder mit zwei Ständen vertreten, gleich in der Nähe des Eingangs (Foyer) sowie in der Halle 5 mit einer Wurfbahn, wo man den Umgang mit der Angelrute und die Zielgenauigkeit seiner Würfe üben kann. Daneben bietet der LSFV Fortbildungen an, am Sonnabend vormittags für Fischereiaufseher und am Sonntag vormittags für Lehr- und Prüfberechtigte.

Der Betreiber unseres Online-Kartenverkaufsportals „hejfisch“ wird gemeinsam mit dem LSFV online Erlaubnisscheine ausgeben und für die Vereine für Fragen zum neuen Weg der Kartenausgabe zur Verfügung stehen.

Mitglieder des LSFV haben bei Vorlage des DAFV-Passes mit aktueller LSFV-Beitragsmarke freien Eintritt.

(Vermutlich) erste gendergerechte Satzung

Manche belächeln das Thema, manche nehmen es ernst. Tatsache ist, daß das Bundesverfassungsgericht Ende 2017 die ausschließliche Unterscheidung zwischen „männlich“ und „weiblich“ als Verletzung des Persönlichkeitsrechtes betroffener Intersexueller angesehen und den Gesetzgeber aufgefordert hat, für den Eintrag im Geburtenregister die Möglichkeit zu schaffen, ein drittes Geschlecht anzugeben. Der Lübecker Kreisverband der Sportfischer hat nun anläßlich einer ohnehin anstehenden Satzungsänderung (also ohne zusätzlichen Aufwand angesichts vieler drängender Aufgaben) darauf reagiert und bei einer von LSFV-Geschäftsführer Robert Vollborn vorbereiteten Satzungsneufassung eine entsprechende Formulierung übernommen.

Bisher war geregelt, daß zur besseren Verständlichkeit des Satzungstextes alle Ämter- und Personenbezeichnungen nur in männlicher Form ausgedrückt werden, verbunden mit der ausdrücklichen Hervorhebung einer gleichberechtigten Geltung für weibliche Bezeichnungen. Neu ist nun die Formulierung: „Es gelten gleichberechtigt die entsprechenden Bezeichnungen für andere Geschlechter.“ Damit ist auf einfache Weise ein Problem gelöst worden, und auch wenn es nur einzelne Angelkameraden betrifft zeigen wir so, daß sie selbstverständlich zu uns gehören.

Forellenbrut 2019 schlüpft

Die Angler des LSFV SH setzen sich weiterhin für die Bestände der Bach- und Meerforellen ein. Die natürliche Reproduktion funktioniert in vielen unserer ausgebauten Fließgewässer nur mangelhaft. Daher fangen die Angler in jedem Jahr die aufsteigenden Elterntiere. Der Laich wird abgestreift und die Fische zurückgesetzt. Die Fischeier werden dann in Brutrinnen aufgelegt.Forelleneier

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Elbvertiefung

Derzeit läuft eine Petition gegen die Elbvertiefung. Sie ist hier erreichbar.

Der LSFV ist von der Elbvertiefung unmittelbar betroffen. Es gilt als unstrittig, dass sich die Baggerungen negativ auf die Fischbestände auswirken werden. Ein wichtiger Aspekt ist neben der direkten Tötung von Fischen auch die Veränderung der Hydromorphologie. Sollte es, wie befürchtet, zu einer Zunahme von Sauerstoffmangelsituationen kommen, wird es für alle Wanderfische zunehmend schwieriger, die Unterelbe zu passieren. Welche Auswirkungen zudem die veränderten Strömungsgeschwindigkeiten und die Verschiebung der Brackwasserzonen in Hinsicht auf die Fische haben werden, ist kaum vorherzusehen.

Und alles das, während wir den Lachs zum Fisch des Jahres machen, der Aal so dringend geschützt werden muss, dass man Fangbeschränkungen erlässt und in Geesthacht für 6 Millionen Euro ein Zentrum zur Rettung des Störs in der Elbe gebaut wird…

Veränderung von Mindestmaßen und Schonzeiten

Grundlage für die Festlegung von Mindestmaßen in der Küstenfischereiverordnung (KüFVO) und der Binnenfischereiverordnung (BiFVO) ist die Überlegung, daß Fische auf jeden Fall einmal im Leben die Chance haben sollen, abzulaichen und damit für eine Bestandserhaltung zu sorgen. Ähnlich verhält es sich bezüglich der Schonzeiten, die eine möglichst störungsfreie Fortpflanzung bei bestimmten Fischarten gewährleisten sollen. Erst anschließend sollen sie gefangen werden können, wobei dann nach dem Tierschutzgesetz ein vernünftiger Grund dafür vorliegen muß, daß der Angler dem Fisch beim Fang möglicherweise Leiden zufügt. Dieser vernünftige Grund ist in der Regel die Verwertung des Fisches als Nahrungsmittel. Fraglich ist nun, ob Vereine für ihre Gewässer wirksam gegenüber dem Fischereirecht erweitere Mindestmaße und Schonzeiten einführen können.

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