Wissenschaftliche Umfrage zum Küstenangeln auf Dorsch

Prof. Dr. Robert Arlinghaus und seine Forschungsgruppe aus dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wollen mehr über das Küsten- und Boddenangeln auf Dorsch und Hecht erfahren und führen deshalb groß angelegte Anglerbefragungen durch. Ziel beider Umfragen ist es, belastbare Daten zur Meinung der Angler zu den Entwicklungen in der Fischerei und im Gewässersystem bei Dorsch und Boddenhecht zu erheben. Die Wissenschaftler möchten Erfahrungen, Verhalten und Vorlieben für die künftige Bewirtschaftung verstehen, um nichtsachliche Debatten zu versachlichen.

Gesucht werden Angler, die bereits in der Ostsee auf Dorsch oder an den Bodden um Rügen auf Hecht geangelt haben oder dies planen. Für uns in Schleswig-Holstein wird vorrangig der Dorsch relevant sein. Für die Teilnahme mit plausiblen Daten werden Gutscheine und die Teilnahme an Verlosungen von Angelgeräten im Wert von 500 Euro ausgelobt. Dafür muß man allerdings auch Zeit einsetzen, mindestens 30 Minuten wird das Verfahren dauern. Aber es ist eine gute Gelegenheit, die eigene Perspektive zur Vergangenheit und Zukunft des Küstenangelns einzubringen. Die Umfrage ist hier erreichbar.

Wir wünschen ein gutes neues Jahr 2021!

Ein denkwürdiges Jahr 2020 ist zu Ende gegangen. Wieder haben wir viel erlebt, beschlossen und gestaltet. Wir haben Aal-, Salmoniden- und Schlammpeitzger-Schutzprojekte durchgeführt, das Bruthaus renoviert, uns mit der Tagesfangbegrenzung zum Dorsch beschäftigt, über die neue Haltung der Fischereibehörde zum digitalen Erlaubnisschein gefreut und Vereine als neue Mitglieder begrüßt. Nur Veranstaltungen haben wir in diesem Corona-Jahr kaum genießen können.

Die LSFV-Geschäftsstelle ist Corona-bedingt vom 17. Dezember 2020 bis voraussichtlich, je nach Lage, zum 31. Januar 2021 geschlossen.

Erlaubnisscheine für LSFV-Gewässer sind hier online erhältlich.

Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein wünscht allen Mitgliedern, Anglerinnen und Anglern und Freunden der Fischerei alles Gute für das Jahr 2021.

Eintrag von Ammoniumsulfat nach Schiffskollision bei Rendsburg – Sorge um Fischbestände

Aktualisierung 16.12.2020: Die Entwässerung Richtung Elbe und damit die Verdünnung schreiten weiter voran. Der LSFV hat laufend Proben genommen und sie verlässlich untersucht. Proben wurden auch durch einen gewerblichen Anbieter genommen. Alle Umstände des Falles waren und sind den Behörden, insbesondere dem Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung und der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde, bekannt. Sie haben keine Warnung ausgesprochen. Eine Gefahr für Menschen hat demnach nicht bestanden.

Der NOK ist die meist befahrene künstliche Schifffahrtsstraße der Welt. Dass es hier zu Unfällen kommen kann ist unvermeidlich. Zuletzt stießen am 7. November 2020 bei Rendsburg zwei Frachtschiffe der lettischen Reederei Rix zusammen. Eines der Schiffe schlug leck und verlor einen erheblichen Teil seiner Ladung. Insgesamt sind in Folge des Unfalls möglicherweise 1.500 bis 2.000 t Ammoniumsulfat ins Gewässer gelangt.

Das Salz, das überwiegend als Düngerzusatz verwendet wird, löst sich gut in Wasser. In Folge dessen stieg der Ammoniumgehalt im Bereich der Havarie auf Werte über 20 mg/l. Ab einer Konzentration von 0,5 mg/l gelten Fließgewässer bereits als kritisch belastet. Ammonium selbst ist für Fische weitgehend unbedenklich, aber ein Teil des Stoffes liegt auch immer in der Form von Ammoniak vor, und dieser ist bereits in viel geringeren Konzentrationen sehr giftig. Dass es im Nord-Ostsee-Kanal nicht sofort zu einem umfangreichen Fischsterben gekommen ist, verdanken wir allein der Tatsache, dass sowohl die Wassertemperatur als auch der pH-Wert zurzeit beide vergleichsweise niedrig sind, was die Ammoniakbildung hemmte.

Der Nord-Ostsee-Kanal ist ein extrem artenreiches Gewässer. 94 Fischarten (seit letzter Woche ist der Seehecht mit dabei) wurden nach Aussage unserer Biologen bisher im Gewässer nachgewiesen. Brackwasser-, Salzwasser- und Süßwasserarten leben in diesem einmaligen Lebensraum nebeneinander. Und vielleicht auch deshalb ist der Kanal eines der beliebtesten Angelgewässer Europas. Man kann am Ufer mitten im Land sitzen und fühlt sich doch manchmal wie beim Hochseeangeln. Unser LSFV ist seit vielen Jahren Pächter des Fischereirechtes. Gemeinsam mit unserem Verpächter, der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), betreiben wir großen Aufwand für die Hege des NOK. Auf beiden Seiten des Kanals, 100 Kilometer quer durch das ganze Land, kümmern wir uns um das Gewässersystem. Viele unserer Angelvereine sind der Hegegemeinschaft NOK angeschlossen.

Seit Jahren führen wir einen sehr umfangreichen Aalbesatz durch und begleiten die Maßnahme mit einem aufwendigen Monitoring. Was wird aus dem Aalbesatz? Welche Besatzform ist wann am effektivsten? Wie wandert der Aal? 90% der im NOK gefangenen Aale stammen mittlerweile aus unserem Besatz, folglich auch viele der abwandernden Laichfische. Getragen werden diese von uns durchgeführten Besatzaktionen aus Fördermitteln des Landes Schleswig-Holstein und der EU sowie von uns Anglern. Wir wollen, dass wieder mehr Laichfische aus dem Lebensraum NOK abwandern und nach ihrer langen Laichwanderung in der Karibik ablaichen können. Natürlich wollen wir auch weiterhin fangen. Aber für uns bedeutet das Innehaben des Fischereirechts eben nicht nur angeln, sondern noch viel mehr. Für uns Angler hängt viel Herzblut am Kanal. Für unsere NOK-Biologen ist das nicht nur Beruf, sondern Berufung.

Wenn so ein Unglück passiert betrifft uns das sehr. Was passiert mit den Arten in diesem einmaligen Gewässer? Wie weit wandert die toxische Wolke im Kanal? Entstehen Langzeitschäden? Wie wirkt sich das auf unsere langjährigen Projekte aus? Werden langjährige Forschungsreihen abrupt beendet?

Nachdem uns erst Tage nach dem Unfall bekannt wurde, dass Ladung ins Wasser gelangte, haben wir sofort die Landesbehörden mit Personal und Material nach besten Kräften unterstützt. Zwei Fischereibiologen, der Fischereiberater und unsere FÖJ-Kraft sind seit Tagen ständig im Bereich der Unfallstelle im Einsatz. Aktuell beobachten sie in enger Zusammenarbeit mit dem LLUR durchgehend mit zahlreichen Messungen, wie sich die Düngemitteleinleitung im Kanal zwischen Kanalkilometer 55 und 70 bewegt. In unserem Labor steht das Photometer nicht mehr still. Die WSV hat versucht, mit gezielter Schleusensteuerung die Einträge in Richtung Westen zu bewegen. Gab es zuerst die Hoffnung, dass sich die Ammoniumwolke in Richtung Elbe bewegt und dabei verdünnt, sorgen nun Weststürme dafür, dass sie zurückwandert in Richtung Rade. Ein akutes Fischsterben scheint erstmal ausgeblieben zu sein. Schäden an der Fischfauna werden wohl nur bedingt direkt ersichtlich und somit schwer zu beziffern sein. Am ehesten wird man Folgen wohl an den Forellennetzkäfigen bei der Fischerei Brauer in Rade erkennen, sollte die Ammoniumwolke bis dorthin gelangen. Das alles sind  Punkte, die uns Sorgen bereiten.

Es geht uns nicht in erster Linie um Schuldzuweisungen, aber man alle Beteiligten müssen aus solchen Fällen lernen. Eine genaue Aufarbeitung wird stattfinden, um für zukünftige Fälle optimal gerüstet zu sein. Warum erhalten wir die Information über den Eintrag von Schadstoffen erst Tage später? Hat der Kapitän oder die Reederei rechtzeitig über das Auslaufen der Ladung informiert? Wie war danach das Krisenmanagement? Wer kommt für die Kosten auf, sollten sich Schäden an den Fischbeständen zeigen? Beeinträchtigt die Einleitung die Qualität der Fische als Lebensmittel?

Bezüglich letzterem haben wir sofort eine Anfrage an das zuständige Kreisveterinäramt Rendsburg-Eckernförde gestellt, aber eine verbindliche Auskunft zur Einhaltung des Grenzwertes (nach Teil 3 der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe ist Ammoniumsulfat (E517) in Endlebensmitteln (außer Getränken) mit einem Höchstgehalt von 100 mg/kg zugelassen) gab es von der Behörde nicht.

Alle diese und viele weitere Fragen werden aber weiter aufzuarbeiten sein. Unser Jurist Robert Vollborn beschäftigt sich mit der Sachlage und berät das Präsidium. Hoffen wir jetzt erst einmal, dass sich die Lage zum Positiven entwickelt und möglichst wenige Umweltschäden entstehen.

Peter Heldt – Präsident LSFV

Projekt Kieslaichbänke

Angler schaffen neue Kinderstube im Jevenausystem

Im Gewässersystem der Jevenau im Kreis Rendsburg-Eckernförde finden Fische, Insekten und viele andere Tiere, aber auch Pflanzen jetzt noch bessere Lebensbedingungen vor. Der Sport-Angler-Verein (SAV) Jevenstedt hat dort mit intensiven Maßnahmen, viel Arbeitseinsatz, Engagement und Unterstützung, unter anderem durch den Landessportfischerverband (LSFV) Schleswig-Holstein, ein Ökosystem geschaffen, dass den Tieren ideale Bedingungen zur Vermehrung bietet. Auch der Nachwuchs findet dort beste Voraussetzungen, um heranzuwachsen. Mit vielen freiwilligen Aktiven wurden im Bereich des Holtorfer Geheges abschnittsweise Kieslaichbänke mit Aufwuchszonen im Gewässer installiert. „Projekt Kieslaichbänke“ weiterlesen

Covid-19: Veranstaltungen im November

Es erreichen derzeit sehr viele Anfragen die LSFV-Geschäftsstelle, ob und ggf. welche Veranstaltungen im Monat November 2020 durchgeführt werden dürfen. Insbesondere zu Fischereischeinlehrgängen und -prüfungen, zu Gemeinschaftsfischen und Hegemaßnahmen sowie Vereinsversammlungen besteht hoher Informationsbedarf.

Nach Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung am Sonntag (01.11.2020) hat das LSFV-Präsidium entschieden, im November keine Lehrgänge und Prüfungen durchzuführen, weil „außerschulische Bildungsangebote im Freizeitbereich“ untersagt sind.

Für andere Veranstaltungen gilt eine Teilnehmergrenze von bis zu 10 Personen aus bis zu zwei Haushalten. Dadurch müssen auch fast alle anderen Vereinsveranstaltungen unterbleiben, insbesondere Gemeinschaftsangeln.

Individuelles Angeln ist weiterhin erlaubt, auch zu zweit. Damit kann unter Beachtung der o.g. Teilnehmergrenze auch Laichfischfang betrieben werden.

Um Vereinsversammlungen/Jahreshauptversammlungen in das nächste Jahr verschieben oder (ganz oder teilweise) virtuell durchführen zu können oder Beschlüsse im Umlaufverfahren herbeiführen zu können hat der Gesetzgeber das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ erlassen. Nach dessen § 5 (verkürzt) gilt für das Jahr 2020:

(1) Ein Vorstandsmitglied bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.

(2) Abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 BGB kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,

1. an der Versammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder

2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Versammlung schriftlich abzugeben.

(3) Abweichend von § 32 Abs. 2 BGB ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder [im Umlaufverfahren] gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Digitaler Erlaubnisschein

Eilmeldung! Ausnahmsweise nicht zum Thema „Corona“: ab sofort (27.10.2020) reicht es, wenn Erlaubnisscheine digital vorliegen. Dazu hat das MELUND dem LSFV vollkommen überraschend folgende Informationen geschickt:

„(…) Wie Sie wissen, hatten wir den einschlägigen § 14 Abs. 1 des LFischG bisher immer als „Schriftformerfordernis“ ausgelegt. Angesichts der mittlerweile enorm fortgeschrittenen Digitalisierung haben wir diese Rechtsauslegung noch einmal überprüft. Dabei sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass Erlaubnisscheine, die auf mobilen Endgeräten vor Ort vorgezeigt werden, die Anforderungen der Norm – hier insbesondere die Formulierung des „…bei sich führen“ – erfüllen. Bei der Auslegung des Gesetzes sind gesellschaftliche und technische Entwicklungen zu berücksichtigen. Mittlerweile kann es als selbstverständlich gelten, dass in der Sache vergleichbare Dokumente (privatrechtliche „Erlaubnisse“) mobil vorgezeigt werden (Bahntickets, Eintrittskarten, …). Wir werden LFischG § 14 Abs. 1 daher ab sofort so auslegen, dass neben dem klassischen Papier-Erlaubnisschein auch Online-Dokumente zulässig sind. Dies ändert selbstverständlich nichts an den in den folgenden Absätzen des § 14 normierten Bedingungen und Anforderungen – erinnert sei hier insbesondere an die Unterschrift der zur Ausgabe des Scheins berechtigten Person – in der Online-Variante als gescannte Unterschrift eingefügt.“

Für Fischereiaufseher bedeutet die Änderung, den zu kontrollierenden Personen näher kommen zu müssen, um deren smartphone einzusehen. Das wird in der Corona-Zeit kritisch gesehen. Die Einsichtnahme von Erlaubnisscheinen in Papierform war mit größerem Abstand möglich. Hier wird sich ein umsetzungsfähiges Verfahren noch finden und umsetzen müssen.

Für den LSFV und insbesondere Erlaubnisscheine für Gewässer, die wir von der Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) gepachtet haben, kann diese geänderte Rechtsauslegung nicht sofort umgesetzt werden. Wir werden kurzfristig versuchen, ein mit der WSV abgestimmtes Vorgehen zu finden, das auch für Fischereiaufsichtspersonen praktikabel ist.

Barrierefreier Angelplatz am Burggraben in Krempe eingeweiht

Das Netz barrierefreier Angelplätze in Schleswig-Holstein wird dichter. Gemeinsam mit Vertretern des Angelvereins Krempe hat Sabine Hübner, die sich für den Landessportfischerverband (LSFV) um den flächendeckenden Bau barrierefreier Angelplätze kümmert, die Plattform am Burggraben eingeweiht. Es ist der zehnte Angelplatz, der vor allem Anglern zur Verfügung steht, die sich an einem unebenen Ufer nicht mehr sicher fühlen oder für die andere Plätze nicht erreichbar sind. Nutzen dürfen den Platz natürlich alle Angler, auch Gäste betont Heiko Stolze, Vorsitzender des Kremper Angelvereins.

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TAC und Quoten für 2021 beschlossen

Unter der Ratspräsidentschaft der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat der Rat der EU-Fischereiminister heute (20.10.2020) in Luxemburg neue Fangquoten für die Ostsee im kommenden Jahr beschlossen. Grundlagen der Entscheidung sind die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik zur Erreichung einer nachhaltigen Fischerei, die wissenschaftlichen Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) und der Ostsee-Mehrjahresplan.

Die Tageshöchstfangmenge („baglimit“) für die Freizeitfischerei beträgt weiterhin 5 Dorsche je Tag und Angler, in der Schonzeit sind es 2 Dorsche.

Die Berufsfischerei erhält beim westlichen Dorsch und bei den Schollen eine Steigerung von 5 Prozent, bei Sprotten von 6 Prozent. Beim westlichen Hering hingegen sinkt die Quote für 2021 um 50 Prozent. Der östliche Dorschbestand darf weiterhin nicht gezielt befischt werden.

Termin JHV 2021

Liebe Angelfreunde, die Jahreshauptversammlung 2021 findet am 25. April um 10.00 Uhr in Nortorf statt. Der zunächst vorgesehene Termin, eine Woche früher, kann wegen einer Großveranstaltung in Nortorf mit Straßensperrungen und geringem Parkplatzangebot nicht gehalten werden.

Lachs und Meerforelle: Fangsaison endet – Hegesaison beginnt

An vielen Fließgewässern unseres Landes begann am 1.10.  die Schonzeit.  Das Angeln ruht nun – die umfangreichen Arbeiten rund um Laichfischfang und Erbrütung beginnen.

Die organisierten Angler sind es, die sich darum gekümmert haben, dass es noch nennenswerte Bestände von Meerforellen und Lachsen in den Fließgewässern und an den Küsten unseres Bundeslandes gibt. Es gab Zeiten, da wurden Fließgewässer und die Laichhabitate der Großsalmoniden verbaut. Vielerorts wurden die Wanderfische durch Querbauwerke von ihren Laichplätzen abgeschnitten. Stromauf ging nichts. Vieles hat sich seit Start der EU-Wasserrahmenrichtlinie verbessert, aber es gibt auch noch weiterhin jede Menge zu tun.

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