Angeln in der COVID-19-Krise

Die Landesregierung hat am 28.04.2020 ihre Formulierungen zu angelspezifischen Einschränkungen geändert. Auf der entsprechenden Internetseite steht nun: „Von einem Privatgrundstück bzw. öffentlichen Steg oder Strand – sofern örtlich nicht anders geregelt – dürfen Sie Ihr Boot ins Wasser lassen.“ Dann kann man auch von einem Vereinsgrundstück aus ein Boot nutzen, das sich bereits im Wasser, nämlich an einer Steganlage, befindet.

Weitere Schritte hin zur Erleichterung (auch) des Angelns werden ab dem 04.05.2020 gelten. Sportboothäfen und vergleichbare Anlagen dürfen nun wieder eingeschränkten Betrieb ermöglichen, sofern Gemeinschaftsräume, mit Ausnahme von Toilettenräumen tagsüber, geschlossen bleiben. Sowohl die Herstellung der Benutzbarkeit von Booten als auch die Benutzung der Boote sind erlaubt. Strom und Wasserversorgung kann wieder gewährleistet werden.

Widersprüchlich sind die Angaben der Landesregierung zur Einreise von Touristen zur Ausübung „kontaktarmer Sportarten“. Einerseits gibt es die Information, wonach vom Einreiseverbot der Reisezweck „Ausübung kontaktarmer Sportarten“ ausdrücklich ausgenommen ist. Andererseits gibt es die gegenteilige Information , nach der haben „Touristen (…) derzeit grundsätzlich keinen Zutritt zu Schleswig-Holstein. Dies gilt vollumfänglich auch für Angler.“ Der LSFV hat die Landesregierung heute auf diesen Regelungs- oder Informationsfehler hingewiesen.

Der LSFV bereitet jetzt jedenfalls seine Gewässeranlagen vor. Unsere Boote werden aber nicht vor dem zweiten Mai-Wochenende nutzbar sein. Zugang zu Erlaubnisscheinen über unseren Kooperationspartner hejfish gibt es bis dahin nur für Gewässer mit Landangelplätzen oder schon zur Verfügung stehenden einzelnen Booten.

Die Boote können mit zwei Personen besetzt werden. Eine Pflicht, Schutzmasken zu tragen, besteht nicht.

Es ist für uns alle eine schwierige Zeit. Der LSFV hätte sich einen schöneren Verlauf des Frühjahres und insbesondere des Beginns der Angelsaison vorgestellt. Aber die Lage ist wie sie ist und sie verlangt von uns allen Geduld und Nachsicht.

Entwicklung und Erprobung eines praxistauglichen Verfahrens zur Vermehrung des Schlammpeitzgers

Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V. ist ein anerkannter Naturschutzverband. Es ist für uns daher selbstverständlich, dass wir uns auch um den Erhalt gefährdeter Kleinfischarten bemühen, die keiner anglerischen Nutzung unterliegen. Von 2015 bis 2019 stand bei der Arbeit auf der Teichanlage des Verbandes in Langwedel unter anderem der Schlammpeitzger im Fokus. In einem durch die Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein geförderten Projekt galt es ein möglichst einfaches Verfahren zur Vermehrung der Art zu entwickeln.

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Geschäftsstelle

Die LSFV-Geschäftsstelle wird unter Vorsichtsmaßnahmen (nur mit Schutzmaske, Eintritt nur einzelner Personen) ab dem 4. Mai wieder für Publikumsverkehr geöffnet. Öffnungszeiten sind, wie vor der Corona-Krise, montags, dienstags und donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr.

Untersuchung des Fischlarvenaufkommens im Bereich des Pumpspeicherkraftwerkes Geesthacht

Gemäß der bestehenden wasserrechtlichen Genehmigung darf das Pumpspeicherwerk des Energieversorgers Vattenfall in Geesthacht bis zu 140 m3 Wasser pro Sekunde aus der Elbe entnehmen. Bei niedrigen Wasserständen ist das fast die Hälfte des Gesamtabflusses. Die tatsächlich entnommenen Wassermengen variieren allerdings sehr stark, und das pro Füllung des Speicherbeckens benötigte Gesamtvolumen ist schon durch dessen Größe begrenzt. Das Becken fasst ca. drei Millionen Kubikmeter Arbeitswasser. Trotzdem ist es offenkundig, dass mit dem Betrieb des Pumpspeicherwerkes eine erhebliche Gefahr für die lokalen Fischbestände verbunden sein kann.

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Angeln in der COVID-19-Krise, Aktualsierung

Die gestrige (15.04.2020) Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder führt zu ersten Erleichterungen im wirtschaftlichen und sozialen Leben. Leider sind Freizeitaktivitäten und Vereinsleben davon nicht erfaßt. Vereinseinrichtungen und vergleichbare Anlagen sind unverändert geschlossen zu halten, Zusammenkünfte sind ausdrücklich verboten. Der LSFV informiert sofort, wenn sich an dieser Lage etwas ändert.

Lachs- und Meerforellenbrut ausgewildert

Trotz der Corona-Krise kümmern wir uns weiter um die Hege und Pflege der Gewässer. Nach und nach werden derzeit die Meerforellen- und Lachsbrütlinge aus unserem LSFV-Bruthaus in Aukrug ausgewildert. Das ist in jedem Jahr der krönende Abschluss einer arbeitsintensiven Zeit. Diese Fische werden in die Oberläufe von Bünzau, Stör und Schwale besetzt.

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Aalbesatz erfolgreich angelaufen

Für eine Entwarnung wäre es sicher noch zu früh. Auch wenn es erste kleine Anzeichen für eine Stabilisierung des Aalbestandes gibt, ist die natürliche Zuwanderung der Tiere an den nordeuropäischen Küsten immer noch viel zu gering. Zum Erhalt der Art in unseren Gewässern sind Besatzmaßnahmen daher unverändert notwendig. Auch in 2020 werden sich Angler und Fischer ihrer Verantwortung stellen und die offenen Binnengewässer in Schleswig-Holstein in großem Umfang besetzen.

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Jugendbericht 2019

Liebe Anglerinnen und Angler,

für die LSFV-Jugend hat sich das Angeljahr 2019 als ein aufregendes, arbeitsreiches und dennoch erfolgreiches Jahr herausgestellt. Bereits an dieser Stelle möchte die LSFV-Jugend den zahlreichen Helferinnen und Helfern danken, ohne deren Einsatz der Jugendvorstand völlig aufgeschmissen wäre.

Der erste Termin im Jahr 2019 sollte das Seminar „Versicherungsschutz im Ehrenamt“ am 16.03.2019 in der Heuherberge Naeve in Sehestedt sein. In leider nur kleiner Runde referierte Herr Henning Jahn (Büroleiter des Versicherungsbüros beim Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.) über alles rund um den Versicherungsschutz für Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. Am Ende der Veranstaltung konnten alle Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer ihr neues Wissen mit in die Vereine nehmen und dort hoffentlich erfolgreich einsetzen.

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